Was Du beim ersten Mal im Leipziger Puff unbedingt wissen solltest!

Selbst der härteste Typ war einmal ein neuer Gast oder Kunde in einem Bordell. Dieser erste Besuch ist immer etwas, das für Nervosität sorgt. Das Umfeld und die meist leicht bekleideten Frauen lassen aber schnell Entspannung zu. Höchsten ein kleines, angenehmes Kribbeln und die Qual der Wahl bereiten einem Mann dann noch Sorgen.

Wie sieht der Alltag einer Prostituierten aus?

Letztlich ist das Leben einer Hure nicht anders, als das einer Frau, die nicht anschaffen geht. Entgegen der landläufigen Meinung leben Prostituierte nicht zwangsläufig im Puff, sondern meist in einer normalen Wohnung. Somit geht also diese Frau ebenso zur Arbeit, wie eine Andere ins Büro. Bei der Prostitution handelt es sich übrigens um Schichtarbeit.

Obwohl sich die meisten Liebesdienste auf die Nacht konzentrieren, werden Huren zu jeder Tageszeit nachgefragt, und sollten verfügbar sein. Da dies nicht 24 Stunden am Tag funktioniert, werden sie im Eroscenter in dem sie anschaffen, in Schichten eingeteilt. Wenn eine Dirne also mehr verdienen möchte, lässt sie sich also ein paar mehr Schichten zuteilen. Doch letztlich können Professionelle ihre Dienste mehr oder weniger frei einteilen.

Eine Professionelle sitzt also zunächst einmal im Freudenhaus und wartet auf potenzielle Kunden, manche stehen auch vor dem Gebäude, um die Männer in das Freudenhaus zu locken. Das ist vor allem in Rotlichtvierteln so, wenn mehrere Liebestempel in einer Straße angesiedelt sind. Betritt ein Gast das Etablissement, wird sie auf ihn zugehen, und sich ihm in eindeutiger Weise anbieten. Sie ist geschickt im Umschmeicheln der Herren und weiß genau, wie sie es anstellen muss, um das Interesse der Freier zu erregen.

Dabei spielt zuerst einmal ihr Aussehen und ihr Auftreten eine Rolle. Danach geht es vor allem um die verschiedenen Liebesdienste, die sie interessierten Herren anbietet. Diese wird sie bei einem Drink mit einem Interessenten besprechen, und so auch seine Wünsche und Vorlieben recht ungezwungen abfragen.

Vor allem in den Häusern von Rotlichtvierteln geht es häufig nicht um die schnelle Nummer zwischen Tür und Angel, dies ist hauptsächlich dem Straßenstrich vorbehalten. Im Puff geht es ums Anmachen, und um das Flirten bevor der eigentliche Akt beginnt.

Welche Kosten kommen auf die Männer beim Puffbesuch zu?

Die Kosten in den Bordellen Leipzigs variieren stark. Der Einfachheit halber könnte gesagt werden, dass der Besuch eines Etablissements in einer kleinen Stadt eher teurer wird, als der in einem Liebestempel in einer Metropole.

Das liegt darin begründet, dass in Großstädten, wie Leipzig die Konkurrenz natürlich größer ist, und so über die Preisschiene gelockt wird, um ein größeres Kundenaufkommen zu gewährleisten. Laufhäuser sind meist etwas günstiger als die Eroscenter in einschlägigen Straßenzügen. Letztere versuchen über Champagner oder kostspielige Getränke etwas mehr Geld in die eigenen Kassen zu spülen.

Huren machen ihren Preis abhängig vom sexuellen Wunsch des Kunden. Sonderwünsche kosten da natürlich etwas mehr. Der Grundpreis im Puff wird meistens pro Stunde berechnet. Spielraum um Preise zu verhandeln gibt es in Freudenhäusern kaum.

Wer also auf Verhandlungsbasis bezahlten Geschlechtsverkehr sucht, ist bei den Bordsteinschwalben des Straßenstrichs besser aufgehoben. Ein Bordell ist kaum der richtige Ort, um an der Preisschraube zu drehen. Es sollte im Bezug auf Preise nicht übersehen werden, dass die Mädchen meistens die Kosten für das genutzte Zimmer und die Hygieneartikel, wie Kondome oder auch Handtücher, selbst tragen müssen.

Gibt es einen Verhaltenskodex für den Bordellbesuch?

Es wird nicht lange dauern, bis sich der Besucher dem Interesse der Damen ausgesetzt findet. In den Puffs gehen die Liebesdamen ohne Umschweife auf die Gäste zu, um sich ihnen anzubieten. Dabei sollte darauf verzichtet werden, gleich zur Sache zu kommen. Je nach Einrichtung wird erwartet, dass der Hure zumindest ein Getränk ausgegeben wird, bevor es ans Eingemachte geht.

Während des Drinks kommen sich die Professionelle und der potenzielle Interessent langsam näher. Im beiläufigen Gespräch wird die Professionelle nach den Wünschen fragen. Sie nennt ihrem Freier auch die Preise, die wie schon erwähnt, meist nicht verhandelbar sind.

Während dieses Geplänkels zählt es schon fast zum guten Ton, sich wie ein Gentleman zu verhalten. Keine Hure möchte als solche behandelt werden. Meist kommt es sehr gut an, wenn mit der Prostituierten so umgegangen wird, wie mit einer zufälligen Bekanntschaft auf der Straße, einem One-Night-Stand oder eben auch, als wäre sie eine regelmäßige Freundin mit diversen Vorzügen.

Nie sollte ein Mann ihr das Gefühl geben auf irgendeine Art minderwertig zu sein. Gute Manieren kommen dem Freier dann beim Sex zugute. Wird eine Hure anständig behandelt, strengt sie sich meist mehr an, das Liebesspiel so vertraut wie möglich zu gestalten. Also gilt es als Mann, seine Manieren zu zeigen. Ein wenig Flirten darf schon dabei sein. Einer Dirne auch mal den Arm zu bieten, den Stuhl zurechtzurücken oder ihr einfach auf altmodische Art einen Handkuss zu geben, bringt den Freier schon ein ganzes Stück nach vorne.

Kennst Du die Regeln im Puff?

Zunächst einmal gibt es auch in einem Eroscenter Regeln, und es lohnt sich, diese einzuhalten. Ungebührliches Verhalten kann zum unweigerlichen und recht unsanften Rausschmiss durch das Security-Personal führen. Tatsächlich gibt es Guards, die genau dann zum Einsatz kommen, wenn Besucher unverschämt oder gar aggressiv werden.

Vor dem Rauswurf erhalten Gäste aber normalerweise eine kleine Warnung mit der Aufforderung, sich besser zu benehmen. Stark alkoholisierten Männern wird der Zutritt zum Bordell in den meisten Fällen untersagt.

Eine goldene Regel im Rotlichtviertel Leipzigs ist die Sauberkeit und Hygiene. Sie wird sowohl von den Huren als auch von den Gästen des Freudenhauses erwartet. Manche Bordelle haben in den Zimmern auch Duschen, die nicht nur nach, sondern vor allem vor dem Geschlechtsverkehr von den Herren genutzt werden sollten. Bei unhygienischen Männern mit Körpergeruch können Huren ihre Dienste schon einmal verweigern. Es muss sich stets vor Augen gehalten werden, dass eine Prostituierte natürlich auf das Geld des Kunden angewiesen ist, aber nicht um jeden Preis.

Einem Interessenten abzulehnen kommt nicht häufig vor, hat aber vor allem die mangelnde Hygiene oder aggressives Verhalten seitens dieses Herren als Grund.

Mittlerweile weiß jeder, dass Geschlechtsverkehr im Lusthaus fast nur noch mit Kondomen praktiziert wird. Das hat natürlich auch mit der körperlichen Sauberkeit, aber noch viel mehr mit gesundheitlichen Aspekten zu tun. Trotzdem wird eine Professionelle das Verwenden eines Kondoms geschickt in ihre Dienste einbinden. So nimmt sie etwas der gefühlten Sterilität, die ein Gummi meist verursacht.

In manchen Liebestempeln wird immer noch der Geschlechtsverkehr ohne Verhütungsmittel angeboten. Hier ist allerdings mit einem saftigen Aufpreis zu rechnen. Doch manch einem Freier ist es den finanziellen Aufwand durchaus wert.

Bist Du alt genug fürs Bordell?

Immer wieder hört man von jungen Männern, die von ihrem Vater oder einem älteren Freund der Familie mit 16 oder 17 Jahren mit in ein Freudenhaus genommen werden, um sich als angehender Mann zu beweisen. Solche Geschichten sind absoluter Quatsch. Einem Besuch im Puff steht ab einem Alter von 18 Jahren nichts entgegen, vorher ist der Zutritt jedoch verboten.

Selbst in Begleitung Erwachsener oder der Eltern dürfen Jugendliche diese Etablissements nicht betreten, da es sich um einen im Jugendschutzgesetz als „jugendgefährdend“ ausgewiesenen Bereich handelt.

Was kannst Du beim Puffbesuch erwarten?

Zunächst einmal setzt jeder Besucher eines Bordells voraus, dort leicht bekleidete und willige Liebesdamen zu finden. Es wird ein gewisses Maß an Professionalität der Huren im Umgang mit ihren Kunden erwartet. Zurückhaltung ist das Letzte, das Männer sich bei einer Visite im Freudenhaus erhoffen.

Vielmehr möchten sie umworben werden, und genau das passiert auch. In schummrigem Licht und mit erotischen Gemälden an der Wand erwartet den Gast eines Edelbordells eben diese knisternde Stimmung, die ihn erregt und anmacht. Dazu gibt es Professionelle, die auf den ersten Blick gar nicht als solche zu erkennen sind. Im Edelbordell sind die Liebesmädchen vollständig, aber sexy bekleidet. Sie weisen dabei einen eleganten Stil auf, der in normalen Liebestempeln meist zu kurz kommt.

Andere Freudenhäuser erscheinen auf den ersten Blick normale Bars zu sein, nur die fast aufopferungsvolle Anmache der Huren erinnert daran, was Männer beim Besuch erwarten. Die Dirnen sind nur spärlich bekleidet, oft zeigen sie unter Netzkleidern mehr, als sie verbergen. Nicht selten gibt es im Puff auch eine Stripperin, um die Gäste bei Laune zu halten.

Auf keinen Fall sind normale Frauen in Puffs oder Bordellen anzutreffen. Manchmal spielen einige Professionelle die Unschuld vom Lande, um besonders reizvoll zu erscheinen. Sicher jedoch ist, dass es anderen Frauen als den Huren nicht erlaubt ist, einen Puff zu betreten.

Darum kann getrost davon ausgegangen werden, dass ein Girl, das im sich im Freudenhaus befindet, auch eine Professionelle ist. Ein sehr prominentes Beispiel dafür, dass Frauen die nicht anschaffen gehen, keinen Zutritt zu Rotlichtvierteln haben, ist die Reeperbahn in Hamburg. Ein großes Schild auf den Eingangstoren weißt explizit darauf hin, dass Frauen diesen Bereich nicht betreten sollten, schon einmal um der eigenen Sicherheit willen.

Prostituierte dort gehen weder verbal noch physisch zimperlich mit weiblichen Besucherinnen in ihrem Revier um. Es ist ihr Platz, ihr Zuhause, und das verteidigen sie. Nicht zuletzt um die Privatsphäre ihrer Kunden zu schützen, und somit weitere Besuche sicherzustellen.